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Hainsbach  |  E-Mail: webmaster@hainsbach.de  |  Online: http://www.hainsbach.de

Ortsgeschichte

Kirche
Hainsbacher Pfarrkirche
Erste urkundliche Nennung Hainsbachs im Jahre 1031 im Rotulus von St. Emmeram, einem Bezirksverzeichnis des Klosters in Regensburg. In den frühesten Nachrichten über Hainsbach wird von einem Heinrich von Hainsbach um 1200 berichtet. Eine Burg (castrum) ist in Hainsbach (Hainlenspach) erstmals im 13. Jahrhundert im Lehensbuch des Klosters St. Emmeram bezeugt. Die Herren auf der Burg wechselten häufig in den folgenden Jahrzehnten. Ab 1575 wurde Hainsbach geschlossene Hofmark. Es wurde sogar ein Hofmarkrichter ernannt der zur Ausübung der niedrigen Gerichtsbarkeit eingesetzt wurde und aufgrund der Burg bzw. des Schlosses den Titel Pfleger inne hatte. Die Hofmark Hainsbach zusammen mit den benachbarten Hofmarken Gingkofen und Haindling wurde zu einem der wichtigen wirtschaftlichen Zentren des Klosters St. Emmeram. Alle drei Hofmarken wurden vom Pfleger verwaltet, der seinen Sitz im Schloss hatte. Außerdem war Hainsbach eine wichtige Station für durchreisende, denn es lag direkt an der Salztransportstraße Salzburg-Regensburg. Es kann nicht nur von friedlichen Zeiten berichtet werden, da sich bereits im Jahre 1611 die Vorboten des 30jährigen Krieges zeigten. Das Heer siedelte sich in den Dörfern ein. Das Schloss musste einen Hauptmann, einen Fähnrich und einige Adelige aufnehmen.1632 war nun der Krieg mit all seinen Greueln auch in unsere Gegend gekommen. Weil Regensburg von Schweden bedroht wurde hatte man den St. Emmeramer Kirchenschatz nach Hainsbach gebracht. Nach dem Krieg dezimierte die darauffolgende Pest die Dorfbewohner und es lagen bis 1650 noch ein Viertel der Höfe öd und ruiniert danieder. Am 24. Oktober 1704 wurde Das Schloss von 'Freipartheygängern' (Plünderer) überfallen. Der Probstrichter konnte sich nur durch einen Sprung aus dem Fenster in den Schlossweiher retten. Radikale Veränderungen brachte der Beginn des 19. Jahrhunderts. Durch die Säkularisation von 1802/03 wurden die Klöster in Bayern aufgehoben und damit auch das renommierte Reichskloster St. Emmeram in Regensburg. Als unterste Verwaltungsbehörde wurde ab dem Jahre 1808 die Gemeinde Hainsbach mit einem Gemeindevorsteher an der Spitze geschaffen. Im Revolutionsjahr 1848 wurde die Grundherrschaft in Bayern allgemein aufgehoben. 1814 wurde das Hainsbacher Schloss abgebrochen. Bei der Gebietsreform 1972 verlor die Gemeinde Hainsbach ihre Selbständigkeit und wurde am 01.05.1978 in die Stadt Geiselhöring eingemeindet. Ausführlichere Informationen zur Ortsgeschichte finden Sie hier.

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