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31.03.2011 CSU Hauspversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen (Apfel)

Bericht für das Straubinger Tagblatt/Bogener Zeitung und Allgem. Laberzeitung

Hirngespinst wird 20 Jahre alt!

CSU: Regionaltrasse endlich beerdigen - Blockade der Freien Wähler kritisiert

Hainsbach. Bei der Jahreshauptversammlung der CSU Hainsbach informierten Vorsitzender Martin Apfel und zweiter Bürgermeister Erwin Kammermeier über die heiß diskutierte Umgehung von Geiselhöring. Beide forderten den schnellen Bau von Haindling-Süd. Gleichzeitig appellierten sie an die Freien Wähler, den Bürgerwillen zu achten und gemeinsam mit allen politisch Verantwortlichen an einem Strang zu ziehen. Die früher praktizierte Blockadepolitik habe schon genug Schaden angerichtet. MdL Josef Zellmeier sicherte zu, dass die Mittel für Haindling-Süd vom Freistaat bereit gestellt werden.

Eingangs berichtete CSU-Ortsvorsitzender Martin Apfel über die abgelaufene Amtsperiode. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch bei den weiteren Positionen gab es keine größeren Veränderungen. Stellvertretende Ortsvorsitzende bleiben Johann Leipold jun. und Helga Stierstorfer. Als Kreisdelegierte wurde Martin Apfel, als Ersatzdelegierter Johann Leipold jun. bestätigt.

215 Jahre CSU-Treue

Zum Einstieg in den gut besuchten öffentlichen Teil der Versammlung ehrten MdL Zellmeier und Ortsvorsitzender Apfel langjährige Mitglieder für 215 Jahre Treue zur CSU. Seit 45 Jahren engagieren sich Johann Weiß, Alfons Schönhammer und Franz-Xaver Bachhuber-Haller in der CSU. Das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Johann und Helga Stierstorfer.

Anschließend sprach Landtagsabgeordneter Zellmeier über die aktuelle Landespolitik. Er zeigte auf, dass seit 2006 keine neuen Schulden mehr aufgenommen werden. Die CSU stehe für eine solide Haushaltspolitik. Dies sei gerade für die junge Generation wichtig. Denn durch die Alterung der Gesellschaft steige die Belastung der Sozialsysteme. Deshalb müsse zumindest der Staatshaushalt Spielräume eröffnen, um die Zukunft gestalten zu können. Auch die innere Sicherheit ist ein Schwerpunkt der CSU. Niedrige Kriminalität und hohe Aufklärungsquoten dienten allen Bürgern.

Favorit „Haindling-Süd“

Hauptpunkt der Versammlung war wie schon so oft in Hainsbach die Umgehung von Geiselhöring. In seiner Funktion als Ortssprecher und Mitglied der Bürgerinitiative informierte Martin Apfel zuerst über die Aussagen von Bauamtsdirektor Wufka, der wie einige Hainsbacher Bürger bei der letzten Stadtratssitzung anwesend war. Die Planung Haindling-Süd ist fertig, das Geld steht bereit und wurde vom Landtag genehmigt, aber man kann den Bau nicht beginnen, da wegen eines seltenen Vogels, der Wiesenweihe, ein Ausnahmegenehmigungsverfahren eingeleitet werden muss. Dazu wird nun eine Trassenalternative zwischen Haindling und Geiselhöring geprüft. Das Gutachten ist frühestens im Herbst fertig, dort werde man dann sehen, ob eine Ausnahme vom Artenschutz erteilt werden kann. Alle Redner stellten klar, dass es nie eine Planung der Reginonaltrasse geben werde, da sie nicht zielführend für die Verkehrsströme ist. Außerdem habe Wufka mitgeteilt, dass ein Ausbau der Kreisstraße auf Staatsstraßenniveau einschließlich der Umgehung von Hainsbach wahrscheinlich genau so viel Geld verschlingen würde wie Haindling-Süd.

Einseitige Abendschau

Bei der anschließenden Diskussion machten sich einige Teilnehmer Luft darüber, wie es sein kann, dass ein Tier heutzutage mehr wert sei, als die Menschen von Hainsbach und Hirschling. Man war über die scheinheilige Sorge einiger Freie-Wähler-Stadträte um Hainsbach empört. Außerdem ärgerte man sich über die vor kurzem erfolgte Reportage des Bayerischen Rundfunk in der Abendschau. Dabei wurde einseitig über die geplanten Trassen berichtet. Die Befürworter von Haindling-Süd wurden überhaupt nicht eingeladen, obwohl es eine Bürgerinitiative gebe, die beim Bürgerentscheid mit Zweidrittel-Mehrheit klar gesiegt hatte. Deutliche Kritik gab es am ehemaligen Bürgermeister Stierstorfer, der den Hainsbachern 20 Jahre lang das Luftschloss „Regionaltrasse mit Umgehung Hainsbach“ versprochen habe. Zweiter Bürgermeister Erwin Kammermeier begrüßte den Wunsch der Hainsbacher Bürger nach einer raschen Umsetzung von Haindling-Süd. Man erwarte von allen gewählten politischen Vertretern, dass man sich an den Ausgang des Bürgerentscheides vom Herbst 2007 halte und sich für eine baldige Verwirklichung weiter starke mache.

Bild: Die geehrten Mitglieder mit Ortsvorsitzendem Apfel, zweitem Bürgermeister Kammermeier und MdL Zellmeier
Anzahl der Bilder: 5     |      Seite: 1 / 1

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