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Rallyesprint MSC Freilassing 10.06.2006 [Apfel]

EINS - ZWEI - DREI wir sind immer noch dabei !

Vergangenen Samstag waren wir zu Gast in Freilassing. Nach einer 2 stündigen Anreise
staunten wir nicht schlecht als unser alter Spezi Hermann Gassner die technische Abnahme an unserem Bolliden vornahm. Hermann schaute genau so überrascht wie wir. Dies hatte zur Folge, daß es nach uns eine kleine Zeitverzögerung gab, da sich Hermann bei uns etwas verratschte. Bis um 10 Uhr war in der Kiesgrube vom alten Rallyekrack Matthias Moosleitner noch voll Betrieb mit Baggern und Lastwagen. Nach dem Besichtigen der WP stellten wir fest, daß wir nun die 3. Schotterrallye fahren, bei der der Schotterbelag unterschiedlich zu den anderen Rallyestrecken ist. Es gab 3 Läufe WP a 3 km, von denen 2 in die Wertung kamen. Unsere OC Team Konkurrenten waren auch wieder alle vollzählig angetreten. Ich startete wie immer etwas zügellos und hatte natürlich im ersten Durchgang einen Dreher, außerdem war mein Nachteil, daß ich Startnummer 4 hatte und auf der Piste noch der Ganze lose Schotter lag. Marc Startnummer 10 kollidierte leicht mit einem Haufen und Hans mit der Nr.15 ließ auf Grund meines Drehers nichts anbrennen. Das Ralliart Team Gassner hatte 7 Mitsubishi Lancer Evo 3-8 dabei, die auch noch alle um die Bestzeiten mitfuhren. Im zweiten Lauf konnte ich mich um über 15 Sek. steigern, daß gefiel auch dem Sprecher Sigi Schrankl (Beifahrer von Hermann Gassner). Marc konnte sich ebenfalls steigern, obwohl er an der Schikane rangieren musste. Hans unser Zuschauerliebling zog gleich zwei Donuts für die Fans und verlor dadurch einige Zeit. Zwischendurch ging auch Hermann mal außer Konkurrenz an den Start und brannte eine Fabelzeit von 1:47 in den Schotter. Das heißt er ist im Vergleich zu uns auf einer Streckenlänge von 3 km um fast 30 Sek. schneller und um 15 Sek. schneller als der Beste im Feld. Wie macht er das ??? Als ich in den 3. Durchgang ging, war die Strecke ja bereits von ca. 280 Fahreuge befahren worden und dem entsprechend sah Sie auch aus ! In meiner 2 Runde verspürte beim Beschleunigen nach der Schikane mehrere harte Schläge, nach ca. 1 km kam dann das Ziel. Nach der Zieldurchfahrt sah ich schon Marc und Hans von weiten komische Zeichen machen. Was war passiert ? Der Unterschutz konnte den Aufprall eines großen Steins nicht verhindern und es zerfetzte uns die Ölwanne. Das Rennen war für uns zu Ende ! Nach dem Öffnen der Ölablasschraube kam kein Tropfen Öl mehr aus dem Motor ! Wir verluden unseren BMW 318is und traten die Heimreise an. Alle Mechaniker, die die Bilder der Ölwanne gesehen haben – erklärten uns, dass wir einen neuen Motor brauchen.
Am Dienstag wurde dann versuchsweise die Ölwanne ersetzt (gegen eine Stahlölwanne aus dem is Cup),und wie ein Wunder konnten wir den Motor starten und er lief wie am ersten Tag. Eins-Zwei-Drei wir sind immer noch dabei !

Teambestzeiten: Martin 2:15:2, Marc 2:27:1, und Hans 2:34:12
Resümee: Ein BMW Motor ist einfach nicht kaputt zu kriegen !

Am 29. Juli 06 geht’s auf Asphalt auf der alten Bergrennstrecke in Fürstenzell !

Gruß
Martin Apfel
Anzahl der Bilder: 79     |      Seite: 1 / 4

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